Tippen und Tippfehler

Warum ist es wichtig für einen Autor schnell zu tippen? Weil du sonst im Durchschnitt nur 30-40 Wörter in der Minute schreiben kannst und dir das womöglich die ganze Kreativität raubt. Doch keine Sorge, auch wenn du jetzt noch nicht so schnell tippen kannst, gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen du deine Geschwindigkeit drastisch erhöhen kannst. Also los geht’s!

Tastatur kennenlernen

Die Tastatur ist eines der wichtigsten Werkzeuge für uns Autoren. Es gibt zwar noch Schreibende, die mit Block und Stift arbeiten, doch wollen sie ihr Manuskript einreichen, muss es zwangsweise vorher digitalisiert sein. Es zeigt sich, dass nicht jeder, der viel schreibt, auch schnell schreiben kann.

Ich tippe blind. Schaue auf den Monitor und sehe dort, ob es einen Fehler gibt, finde dann blind die Löschtaste und setze neu an. Auch wenn ich nicht mit den richtigen Tippsystem, wie es In Kursen vermittelt wird, arbeite, schreibe ich sehr schnell und mit eher geringer Fehlerquote. Einfach, weil ich die Tastatur kenne. Einige Autoren sind sich gar nicht bewusst, wie wichtig es ist, die Tastatur richtig zu kennen und zu verstehen. Dies kann dazu führen, dass sie ihre Gedanken nicht so effektiv in Worte fassen können, wie sie es gerne möchten, weil sie zu lange nach Buchstaben suchen müssen oder gar die Konzentration vom Plot aufs Tippen lenken müssen.

Die erste Sache, die du über die Tastatur wissen solltest, ist, dass es verschiedene Arten von Tastaturen gibt. Die häufigsten sind QWERTZ, QWERTY-, AZERTY- und DVORAK-Tastaturen. Jede dieser Tastaturen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Du musst also herausfinden, welche für dich am besten geeignet ist.

Die QWERTZ-Tastatur ist die QWERTY für den deutschsprachigen Raum. Im Grunde sind hier nur zwei Buchstaben anders angesiedelt und die Sonderzeichen, die es in anderen Sprachen nicht gibt (ß, äöü etc.) sind mit untergebracht.

Die QWERTY-Tastatur ist die häufigste Art von Tastatur. Sie wird häufig in Englisch verwendet und ist auch in den meisten anderen Sprachen gut nutzbar. Die QWERTY/ QWERTZ-Tastatur hat den Vorteil, dass sie sehr intuitiv ist und du dich schnell an sie gewöhnst. Außerdem ist sie sehr ergonomisch und du kannst lange Zeit damit arbeiten, ohne dass deine Hände müde werden.

Die AZERTY-Tastatur ist eine weitere häufig verwendete Tastatur. Sie wird hauptsächlich in Frankreich und französisch sprachigen Ländern verwendet und hat ähnliche Vor- und Nachteile wie die QWERTY-Tastatur. Der Vorteil der AZERTY-Tastatur ist, dass die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge angeordnet sind. Der ein oder andere tut sich damit eventuell leichter.

DVORAK ist ein besonderes Tastaturkonzept für das Schreiben. Die Tastaturbelegung ist so angeordnet, dass die meistgenutzten Buchstaben auf den Haupttasten liegen. Dadurch wird das Tippen schneller und einfacher. Auch wurde berücksichtigt, dass die meisten Menschen Rechtshänder sind und die rechte Hand mehr Spielraum bekommt als die linke.

Fest steht: Schreibst du bereits auf einer Tastatur, behalte die Belegung am besten bei. Sich umzugewöhnen gelingt nur schwer. Besser ist es dann, sich auf der vorhandenen und bekannten Tastatur zu perfektionieren.

Bild von Nicola Giordano auf Pixabay

Fehleranalyse und aufbauendes Training

Die korrekte Schreibweise ist heutzutage wichtiger denn je. Im Zeitalter der sozialen Medien posten die Menschen ihre Texte online und jeder Fehler wird sofort gesehen und kommentiert. Auch in der Arbeitswelt ist eine gute Rechtschreibung wichtig, da ein Fehler schnell als unprofessionell ausgelegt werden kann. Ganz gleich, aus welchem Grund man also die richtige Schreibweise lernen möchte, mit den folgenden Tipps und Tricks wird es garantiert leichter:

1. Zuerst sollte man sich einen Überblick über die häufigsten Fehler verschaffen. Welche Wörter werden oft falsch geschrieben? Welche Buchstaben werden oft vertauscht? Um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern. Dekollete schreibe ich sehr oft falsch. Das Wort Arbeit immer – erst Abreit – lösch-lösch-lösch und dann Arbeit. Aber was soll ich machen, auch das sind Mechanismen, seit ich sie kenne, achte ich bewusst drauf und schreibe Arbeit immer öfter richtig. Dekolleté immer noch selten.

2. Ein gutes Tipptraining ist sehr hilfreich. Auf diese Weise kann man die Tastatur schneller und fehlerfreier bedienen.

3. Ebenso hilfreich ist das Durchführen von Schreibübungen. So kann man zum Beispiel Wörter in einem bestimmten Zeitrahmen schreiben oder auch nur bestimmte Buchstabenkombinationen üben.

4. Oben ist bereits ein Kurs verlinkt. Ich hab das ausprobiert. Tippen lernen in wenigen Stunden – Fazit, weil ich mich so dermaßen auf das Tippen konzentriere, bin ich langsamer als sonst. Wer aber noch nicht so firm im Tippen ist oder mehr Disziplin hat, der ist mit so einem kurzen Kurs bestimmt gut bedient.

Gute Webseiten fürs Tipptraining

Das Internet ist voll von kostenlosen Angeboten zum Tipptraining. Ich sag mir ja immer, trainieren kann ich nur das, was ich schon kann. Lernen ist besser mit Anleitung.

 1. www.keybr.com

Diese Website ist ein kostenloses Tipptraining, das dir beibringt, schneller zu tippen. Es gibt verschiedene Übungen, die helfen, die Tippgeschwindigkeit und -genauigkeit zu verbessern. Du kannst auch einen eigenen Tippgeschwindigkeitsrekord aufstellen und dich mit anderen Benutzern der Website vergleichen.

2. www.10fastfingers.com

Auf dieser Website kannst du deine Tippgeschwindigkeit testen und mit anderen Benutzern vergleichen. Übungen gibt es auch, um die Tastatur besser kennenzulernen.

3. www.typingtest.com

Diese Website bietet kostenlose Tipptests an, mit denen man die Tippgeschwindigkeit messen und verbessern kann. Es können auch verschiedene Übungstypen ausgewählt werden, um sich auf bestimmte Tippsituationen vorzubereiten.


Hinweis: Der Text enthält einen Affiliatelink!

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