In der heutigen Literaturwelt ist deine Website das Herzstück deiner professionellen Präsenz. Sie ist das digitale Zuhause deines Schreibhandwerks, deines Manuskripts und deiner Marke. Weder Social Media noch Händlerseiten können sie ersetzen, denn hier hast du die volle Kontrolle über deine Story-Relevanz und deine Kommunikation.
Dieser erste Teil unserer Serie konzentriert sich auf die absoluten Grundlagen: Welche drei Seiten sind unverzichtbar, und welche technische Entscheidung musst du als Erstes treffen, um deinen Wettbewerbsvorteil zu sichern?
1. Die technische Basis: Domain und Plattform
Bevor du mit dem Design beginnst, musst du die Infrastruktur klären. Diese Entscheidung ist essenziell für deine zukünftige Sichtbarkeit.
- Die Domain (Dein Name): Wähle als Autor immer deinen Autorennamen als Domain (z.B. [Dein-Name].de oder .com). Das ist professionell, leicht zu merken und wichtig für dein Branding.
- Vorbereitungstipp: Prüfe die Verfügbarkeit sofort bei einem Registrar und sichere dir den Namen, auch wenn du die Website erst später baust.
- Die Plattform (Das Fundament): Die meisten Autoren nutzen WordPress oder moderne Baukastensysteme (wie Squarespace oder Wix).
- WordPress: Bietet maximale Flexibilität, Kontrolle und ist der Industriestandard für Blogs und professionelle Websites, erfordert aber mehr technisches Wissen.
- Baukasten: Ideal für den schnellen Start ohne technische Vorkenntnisse. Die Funktionen sind jedoch begrenzter.
Wichtig: Egal welche Plattform du wählst – stelle sicher, dass sie responsive (auf dem Handy gut lesbar) ist und dir erlaubt, einen Blog zu integrieren. Tipp: Lima-City ist preislich kaum zu toppen und erlaubt die Installation unterschiedlicher CMS. Und wenn Du diesen Link nutzt und Deine Domain dort kaufst, unterstützt Du die Textgemeinschaft, ohne selbst dafür etwas bezahlen zu müssen.
2. Die unschlagbaren 3: Diese Seiten sind Pflicht
Deine Autoren-Website muss klar, präzise und auf deine Kernziele ausgerichtet sein. Überflüssige Seiten verwirren nur. Diese drei Seiten sind unverzichtbar:
A) Die Startseite (Der 3-Sekunden-Pitch)
Die Startseite ist dein digitales Exposé. Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie bleiben.
- Der Hook: Ein großes, hochwertiges Bild deines Buches, deines Covers oder von dir.
- Die Kernbotschaft: Ein einzelner Satz, der sofort dein Genre (z.B. „Dystopischer Thriller mit Herz“) und deine Autorenstimme klarmacht.
- Call to Action (CTA): Leite Besucher sofort weiter! Ein Button wie „Zum neuesten Roman“ oder „Kostenlose Leseprobe sichern“ ist Pflicht.
B) Die Buchseite(n) (Das Produkt im Fokus)
Dies ist die wichtigste Seite für deinen Verkaufserfolg.
- Alleinstellungsmerkmal: Präsentiere hier nicht nur den Klappentext, sondern gehe auf den Story-Konflikt ein. Erkläre kurz, warum dieses Buch für den Leser relevant ist.
- Leseprobe: Biete einen leicht zugänglichen Download (PDF oder EPUB) einer kurzen Leseprobe oder der ersten Seiten an. Das senkt die Kaufhürde.
- Links: Verlinke direkt zu den wichtigsten Händlern (Amazon, Thalia, Buch.de) und biete einen Link zum Verlag oder zur Buchhandlung vor Ort an.
C) Über mich / Vita (Die Vertrauensbasis)
Autoren verkaufen nicht nur Geschichten, sondern auch ihre Persönlichkeit.
- Der Fokus: Keine Lebensgeschichte, sondern eine professionelle Autoren-Vita. Schreibe kurz und bündig, was deine Qualifikationen im Bereich Schreibhandwerk sind.
- Der persönliche Touch: Ein kurzes Statement zu deinem Lesegeschmack oder deiner Motivation, ein bestimmtes Genre zu bedienen.
- Presse: Füge professionelle Kontaktdaten für Lektoren oder Journalisten hinzu, inklusive des Links zu deinem Pressekit (falls vorhanden).
3. Ausblick: Was als Nächstes kommt
Mit diesen drei Seiten hast du eine solide Basis. In Teil 2 widmen wir uns den wichtigen Elementen zur Leserbindung: Blog und Newsletter-Anmeldung.


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